Monika Tschirner,

Frankfurt/Oder, Juli 1998:

„...was als Ausbruch aus einem krankmachenden weibliche Rollenspiel begann, steigerte sich zum generellen Unbehagen an einer patriarchal strukturierten Zivilisation und führte schließlich zu einem Lebenskonzept, das zunehmender Veräußerlichung Intensivierung und Verinnerlichung entgegensetzte. Auf der Suche nach der eigenen Persönlichkeitsmitte, dem Selbst, hat Monika Maria Nowak die spirituelle Erfahrung ihrer anderen Seite, ihrem Schatten gemacht, der für sie die mit Mutterschaft, mit dem allumfassenden Weiblichen zu tun hat.“

 

 Monika Tschirner

in: Monika Maria Nowak, Katalog zur Ausstellung der Preisträger und Stipendiaten des Landes Brandenburg, Potsdam 1998: 

„So wie Monika Maria Nowak ihre HELFER für sich selbst baut, um mit ihrem eigenen Unbewussten, dem Schatten, in Verbindung zu treten, schickt sie diese auch für andere. Ganz im Sinne ihres Selbstverständnisses als Mittlerin, versucht sie immer wieder aus der individuellen eine kollektive Sicht zu machen, damit jedem die heilbringende, spirituelle Erfahrung seines unbewussten, abgespaltenen Teils möglich wird und die Ganzheitlichkeit aller Existenz in Raum und Zeit erlebbar wird.“